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Generalminister gegen politische Vereinnahmung

 

"Ohne Glauben wird aus einem Tau oder einem Rosenkranz eine extremistische Ideologie", sagt der Generalminister der Franziskaner, P. Massimo Fusarelli ofm, im Interview mit der Zeitschrift "Antonius". Das verwiesen am Mittwoch (30.11.) auch die Nachrichtenagentur kathpress und das Online-Portal Vatican News.

 

Am Rande seines Besuches in Österreich hat der 121. Nachfolger des heiligen Franz von Assisi der ordenseigenen Zeitschrift ein Interview gegeben. Dabei spricht er über die Bedeutung des Rosenkranzgebetes, wie er diesen selbst betet, und wehrt sich gegen Vereinnahmung durch Politiker.  Ausdrücklich weist P. Fusarelli jene Kritik zurück, die im Sommer in einem katholischen US-Magazin erhoben worden war: "Die Religion unterwirft sich keinem politischen Missbrauch."

 

Die 6. und für 2022 letzte Ausgabe des "Antonius" setzt den Schwerpunkt auf das 75-Jahr-Jubiläum des Rosenkranzsühnekreuzzug. Außerdem berichtet es über Aktionen der Jugend- und Berufungspastoral. In seiner Kolumne setzt sich P. Dominikus Kraschl ofm mit der Frage nach dem richtigen Verhältnis von Glaube und Politik auseinander.

 

Das Magazin der Franziskaner in Österreich und Südtirol ist an allen heimischen Franziskanerkirchen erhältlich.

 

(30-11-22 / kathpress / mtz)