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"Marcia Francescana": Sternwallfahrt in Bozen aufgebrochen

 

 

Am Montag, 24. Juli, ist die aus der österreichischen Franziskanerprovinz stammende Pilgergruppe in Bozen zur alljährlichen Marcia Francescana aufgebrochen. Die in Italien bekannte Pilgerwanderung wird seit 1980 organisiert.

 

Die österreichische Franziskanerprovinz hat eine Sonderrolle: Ihre Pilgergruppe ist die einzige, die nicht aus dem italienischen Raum stammt. In einer Sternwanderung wandern Mitbrüder und Gläubige - in Italien gilt eine Altersgrenze zur Teilnahme von 30 Jahren - alljährlich rund um das Porziunkulafest auf Assisi zu, um gemeinsam in der Basilika Santa Maria degli Angeli in Porciuncula zu beten und zu singen. Am Porziunkulafest gedenkt der Franziskanerorden des gleichnamigen Ablasses, den Franz von Assisi  im Jahr 1216 von Papst Honorius erbeten hatte. Allen Menschen - unabhängig von Stand oder Reichtum sollte ein vollkommener Ablass gewährt sein, wenn sie zu den von der Kirche festgelegten Bedingungen (Beichte, Messbesuch.. usw) die Portiunkulakapelle besuchen.

Unter der Leitung von P. Karl M. Schnepps (rechts im Bild) und mit logistischer Unterstützung der Gemeinschaft aus Pupping um P. Stefan Kitzmüller haben sich heuer rund zwei Dutzend Pilger von Bozen aus auf den Weg gemacht. Zunächst fahren sie mit dem Bus in den Marienwallfahrtsort Loreto, und werden dann ab Mittwoch (27. Juli) zu Fuß durch die italienische Region Marken pilgern. Für den 2. August die Ankunft in Assisi geplant, am 4. August kehrt die Gruppe nach Österreich zurück.

 

(25-07-2022 / mtz / Foto: Martin Barmettler ofm)