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Aufgelassenes Kloster in Reutte wird Ort der Begegnung

Das im Jahr 2014 aufgelassene Franziskanerkloster Reutte (Tirol) wird zu einem "Haus der Kirche". Provinzialminister Fritz Wenigwieser ofm und Diözesanbischof Hermann Glettler zelebrierten am Passionssonntag gemeinsam eine Eucharistiefeier. Das berichtet die Nachrichtenagentur kathpress.

 

"Ich freue mich, dass das Kloster weiter eine kirchliche Nutzung findet", sagte P. Fritz Wenigwieser.  Obwohl die Franziskaner sich schon vor Jahren aus der Marktgemeinde zurückgezogen haben, haben sie dennoch eine starke Bindung an Reutte, sagte er dem Bericht zufolge: "Ein Großteil der Brüder hat hier ihr Noviziat verbracht. Sie alle haben positive Erinnerungen an Reutte und eine besondere Beziehung zur Gemeinde."

Mit dem "Haus der Kirche" entstehe ein Ort der Begegnung und ein spirituelles Zentrum, erläuterte Bischof Hermann Glettler: "Besonders wichtig ist die geistliche Qualität des Ortes. Sie wird aufrechterhalten durch eine Kapelle, in der regelmäßig Zeiten des Gebets angeboten werden", erläuterte Bischof Glettler. Neben einer Servicestelle für die Diözese und den schon jetzt pfarrlich genutzten Räumen soll auch die Caritas mit einer regionalen Sozialberatung, sozialpädagogischer Familienhilfe und einem Lerncafé für Kinder und Jugendliche Platz finden.

 

Bild: Provinzialminister P. Fritz Wenigwieser ofm in Reutte. Foto: dibk.at/Cincelli

 

(4-4-2022 / Red.)