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Maria Verkündigung: Schenke der Welt Frieden

Papst Franziskus weiht am (heutigen) Hochfest Mariä Verkündigung (25. März) die Ukraine und Russland dem Unbefleckten Herzen der Muttergottes. Rund um die Welt schließen sich Bischöfe und Gläubige dieser Bitte um Frieden an.

 

Der Heilige Stuhl hat den Text des Weiheaktes veröffentlicht. Im eigentlichen Gebet enthalten ist eine Meditation zu Umkehr und Frieden. Am Nachmittag bittet der Pontifex im Rahmen eines Bußgottesdienstes im Petersdom die Muttergottes angesichts der verhärteten Herzen der Menschen um Fürsprache und Schutz:

"Mutter Gottes, die du auch unsere Mutter bist, dir vertrauen wir uns an und feierlich weihen wir die Kirche und die ganze Menschheit, insbesondere Russland und die Ukraine, deinem Unbefleckten Herzen. Nimm diesen unseren Weiheakt an, den wir mit Vertrauen und Liebe vollziehen. Gib, dass der Krieg aufhört und schenke der Welt den Frieden."

 

Den ganzen Tag über schließen sich Bischöfe und Gläubige überall auf der Welt dem Weiheakt an. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. betet im römischen Kloster Mater Ecclesiae das Gebet mit. Kardinal Christoph Schönborn wird die Marienweihe im Rahmen einer Kreuzwegandacht im Stephansdom zeitgleich mit dem Papst mitvollziehen, berichtet die Nachrichtenagentur Kathpress. Erzbischof Franz Lackner beteilige sich bei einer Messe im Rahmen der vorsynodalen Versammlung der Erzdiözese Salzburg. Auch die anderen österreichischen Diözesen schließen sich mit Gottesdiensten und Gebeten der Weihe an.

 Provinzialminister: Friede in uns selbst

"Das Ja der Muttergottes lehrt uns, dass der Frieden immer damit beginnt, dass wir selbst Frieden in unserem Herzen tragen", sagte der Provinzial der österreichischen Franziskaner, P. Fritz Wenigwieser ofm, beim Frühgottesdienst in der Klosterkirche in Salzburg.

 

(25-3-2022 / mtz)