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Franziskaner sammeln für die Ukraine

Am Montag, 8. März, dem 13. Tag der russischen Invasion in die Ukraine ist die Anzahl der Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten über die Zwei-Millionen-Marke angestiegen. International tätige Organisationen wie "Franz Hilf" müssen deswegen auf zwei Seiten tätig bleiben.

Einerseits geht es um die Organisation von Hilfslieferungen für die Menschen in der Ukraine. Von Wien aus koordinieren Franziskaner und ihre Mitarbeiter das Sammeln von Spenden, den Ankauf, Transport und die Verteilung von überlebenswichtigen Gütern. Gemeinsam den Schwestern und Brüdern der franziskanischen Ordensgemeinschaften in der Ukraine soll garantiert bleiben, dass die Hilfe schnell und zielgenau dort ankommt, wo sie am Nötigsten gebraucht wird. Das seit Jahrzehnten bestehende Netzwerk von "Franz Hilf" erleichtert die akute Versorgung, da auf bereits vorhandene Strukturen zurückgegriffen werden kann.

Unterdessen wächst in Österreich die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Menschen an. Auch für kleinere Hilfswerke wie "Franz Hilf". So haben beispielsweise in der Franziskanerpfarre St. Nikolai in Villach Dutzende Menschen 70 Kg Brot gebacken und am Wochenende für eine Ukraine-Spende an Gottesdienst-Besucher verteilt. Auf diese Art sind an einem einzigen Tag in einer einzigen Klosterpfarrkirche 4500 Euro Spenden für "Franz Hilf" zusammengekommen.

 

Wenn auch Sie "Franz Hilf" in der Ukraine unterstützen wollen, finden Sie hier mehr Informationen.

 

Im Bild:  Pfarrprovisor P. Terentius Gizdon ofm (links) bei der Brotaktion in St. Nikolai / Villach. Foto: OFM Austria.

(08-03-22 / mtz)