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Feierliche Profess in Bozen

Br. Moritz Windegger bei seiner Profess in Bozen

Dass sich ein Mensch lebenslang an einen Orden bindet, ist in Mitteleuropa eine bemerkenswerte Nachricht. Sie löst Neugier, aber auch Freude aus. Im vergangenen September hatten die Minderbrüder in Österreich einen solchen Grund zur Freude: Am Sonntag, 19. September - zwei Tage nach dem Fest der Stigmata des heiligen Franz - legte Br. Moritz Windegger (43) in der Franziskanerkirche Bozen seine Feierliche Ordensprofess ab.

 

Der 1977 geborene Br. Moritz Windegger stammt aus Bozen, war ab 1987 Ministrant an der örtlichen Franziskanerkirche und besuchte ab 1989 das von den Brüdern geführte Gymnasium, wo er 1997 die Matura abschloss. Danach studierte er einige Jahre in Padua, kehrte zwischenzeitlich als Lehrer an sein Gymnasium zurück und war ehrenamtlich in Vereinen und Einrichtungen der Jugendarbeit engagiert. Als Journalist schrieb er fast 10 Jahre lang für das Tagblatt "Dolomiten". Die Ordensprofess "ist das Ergebnis vieler kleiner Schritte, das Ergebnis von Begegnungen mit sehr vielen Menschen, die mir geholfen haben, auf diesem Weg ein Ziel zu finden", sagte er nach der Feier im Interview mit den "Dolomiten".


„Bevor ich mich nicht selbst annehmen kann, kann ich nicht aus tiefstem Herzen Ja sagen", erläuterte der neue Provinzialminister, P. Fritz Wenigwieser, in seiner Predigt.

(29-09-2021 / red.)

 

Foto: DLife / Mit freundlicher Genehmigung der "Dolomiten".