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Neuer Generalminister der Franziskaner

Generalminister Massimo Fusarelli

Im Rahmen des Generalkapitels (3. - 18. Juli) haben die Franziskaner einen neuen Generalminister gewählt. Wie die Generalkurie mitteilt ist der 58-jährige Massimo Fusarelli (Bild) der 121. Nachfolger des heiligen Franz von Assisi an der Spitze des Minderbrüder-Ordens. Er folgt dem bisherigen Generalminister Michael Anthony Perry nach.

Fusarelli ist 1963 in Rom geboren und im Jahr 1982 in den Orden eingetreten. Im Jänner 1989 legte er die Feierlichen Ordensgelübde ab und wurde im September desselben Jahres zum Priester geweiht.  Nach Studien an der ordenseigenen Hochschule Antonianum sowie einer Promotion in Patristik am römischen Augustinianum war er in der Berufungspastoral sowie in der Aus- und Weiterbildung tätig. Als Generalvisitator wirkte er in der Franziskanerprovinz von Neapel und begleitete als ebensolcher im Jahr 2016 die norditalienischen Provinzen bei deren Fusion.  Erst im vergangenen Jahr hatten ihn die Brüder der eigenen Provinz zum hl. Bonaventura (Abruzzen-Latium) zu ihrem Provinzialminister gewählt.

Seit dem 3. Juli beraten 118 Brüder des Franziskanerordens im "Internationalen Kolleg San Lorenzo von Brindisi" des Kapuzinerordens in Rom über die Weichenstellung des weltweit verbreiteten Ordens der Minderen Brüder. Die Franziskaner sind der drittgrößte Männerorden der katholischen Kirche und zählen weltweit knapp 13.000 Mitglieder. Das eigentlich für 2020 vorgesehene Generalkapitel wurde pandemiebedingt mehrmals verschoben und wird diese Woche (18. Juli) zu Ende gehen.

Für die Franziskaner in Österreich, Südtirol und der Schweiz nimmt Provinzialminister Fritz Wenigwieser am Generalkapitel teil. (mtz)

(Foto: ofmcapgen2021.org)