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Emmanuel-Maria Fitz zum Priester geweiht: „Er hat Großes an mir getan“

„Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ (Mt 10,8): Ein ganzes Festwochenende haben die Brüder im Kloster Graz erlebt.

Zunächst hat am Herz-Jesu-Freitag (11.6.) der steirische Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl den aus Graz stammenden und in Villach lebenden P. Emmanuel-Maria Fitz (45) zum Priester geweiht. Am darauffolgenden Samstag, dem Gedenktag des Herzens Mariens (12.6.) feierte der Neupriester dann seine Primiz. Und am Sonntag, 13. 6., (Antonius-Fest) spendete er nach jedem Gottesdienst zahlreichen Gläubigen den Primizsegen.

"Mitten in der Kirche braucht es Menschen, die den Herrn der Welt gegenwärtig halten" sagte Bischof Krautwaschl bei seiner Predigt bevor er und weitere 20 Priester dem Weihekandidaten die Hände auflegte. Die Priesterweihe war der erste öffentliche Auftritt des im Mai neu gewählten Provinzialministers, P. Fritz Wenigwieser. 

 

"Emmanuel" bedeute "Gott mit uns", der Name bezeuge, dass es immer noch Gott sei, der in seiner Kirche wirkt, sagte P. Oliver Ruggenthaler, der als Primizprediger von Salzburg in die steirische Landeshauptstadt gekommen war. Die Muttergottes habe überzeugt nach dem Grundsatz gelebt, dass Gott in der Geschichte handelt, dass „er Großes an ihr getan hat“. Diese Haltung erfordere Demut, sagte P. Ruggenthaler, nämlich die Demut, im „Pingpong zwischen synodalen und klerikalen Vorstellungen auch einmal sagen zu können: ‚Und jetz mach Du, Herr‘.“ (mtz)

 

(Beide Fotos: Christian Buxbaum)