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Br. Valentin Fekete gestorben

 
Nach kurzem Leiden ist am Morgen des 1. Juni ist in Maria Enzersdorf (Niederösterreich) Br. Valentin Fekete gestorben. Der beliebte Mitbruder und innige Marienverehrer wurde 91 Jahre alt.
 
Br. Valentin wurde am 24. Mai 1930 im ungarischen Kecsmét geboren und zunächst auf den Namen József getauft. Als junger Mann wollte er 1947 in den Franziskanerorden eintreten, was im von der Roten Armee besetzten Heimatland untersagt war. Um trotz der kommunistischen Verbotspolitik im Kloster leben zu können, wurde er bei den Brüdern als Krankenpfleger angestellt. Von 1950 bis 1953 machte Josef Fekete zunächst die Ausbildung zum Diplom-Krankensanitäter, war anschließend bis 1964 beim ungarischen Roten Kreuz als Obersanitätsmeister tätig und holte die technische Matura nach. 1964 bat er in Österreich um Aufnahme in die damalige Wiener Franziskanerprovinz. Mit seiner Einkleidung im Jahr 1965 nahm er den Ordensnamen Valentin an und legte 1969 die Feierlichen Ordensgelübde ab. Ab 1971 war er im Kloster Maria Enzersdorf als gewissenhafter Koch und Gärtner tätig. Als solcher verstand er es, die Jugendlichen im dort angesiedelten Kleinen Seminar in die freiwillige Gartenarbeit einzubinden. Vielen von ihnen wurde er dabei zum väterlichen Freund. Br. Valentin nahm zwar 1972 die österreichischen Staatsbürgerschaft an, blieb aber seiner Heimat Ungarn stets verbunden. 
 
Zeit seines Lebens in Maria Enzersdorf hat er die Gnadenmutter unserer Kirche, "Maria, Heil der Kranken" tief verehrt und ihr sehr viele Hilfen zugeschrieben. Nach einer schweren Gehirnblutung im Zuge eines Sturzes starb Br. Valentin am Morgen des 1. Juni. Am 9. Juni feiern die Brüder das Requiem in der Wallfahrtskirche Maria Enzersdorf (9.30 Uhr). Am 10. Juni wird Br. Valentin am örtlichen Friedhof beigesetzt. Requiescat in Pace. (mtz)