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P. Jordan Ochsenfarth verstorben

P. Jordan Ochsenfarth (Foto: Emmanuel-Maria Fitz)
Die Franziskaner in Österreich trauern um einen geschätzten und beliebten Mitbruder und Seelsorger: Am Freitag, 23. April ist P. Jordan Ochsenfarth nach längerem Leiden in Graz gestorben. Er wurde 86 Jahre alt.

P. Jordan wurde am 17. Jänner 1935 in Dortmund geboren und auf den Namen Karl getauft. Er trat 1959 in Österreich dem Franziskanerorden bei. Im März 1960 legte er die damals östlichen Bundesländer umfassenden "Österreichischen Franziskanerprovinz zum Heiligen Bernhardin von Siena" erstmals die Ordensgelübde (Profess) ab. P. Jordan studierte in München Theologie und wurde dort am 3. April 1965 zum Priester geweiht. Er war als beliebter Seelsorger und Religionslehrer in Maria Trost, Maria Lankowitz und in Maria Enzersdorf tätig.

Die letzten Jahre lebte und wirkte er im Kloster Graz.  Bis heute erzählen ehemalige Schüler mit Begeisterung von seinem Religionsunterricht. Viele Freunde und Weggefährten hielten bis zu seinem Lebensende regen Kontakt zu ihm. Unabhängig ob Land- oder Stadtbevölkerung: P. Jordan galt als begnadeter Prediger mit einem wachen Ohr für die Anliegen und Sorgen der Gläubigen. Mit Interesse verfolgte er das Geschehen in Kirche und Welt und scheute dafür auch nicht den Umgang mit allerlei technischen Neuerungen.

Die letzten Monate seines Lebens nahmen seine Kräfte zunehmend ab, sodass er immer öfter ärztlicher Pflege bedurfte. Über Ostern übersiedelte er deswegen in das Grazer Annaheim der Kreuzschwestern, überraschend musste er vor einigen Tagen in das LKH Graz überstellt werden, wo er seine Seele am frühen Morgen des 23. April dem Schöpfer zurückgab. 

(Br. Moritz Windegger / red.)