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Trotz Corona-Einschränkungen: Große Trauer um P. Johannes M. Pfeffel

P. Johannes Maria (Foto: Franziskaner Austria)
 
Der bereits am 20. März verstorbene P. Johannes Maria wurde am Mittwoch, 31. März aufgrund der Schutzmaßnahmen der Corona-Pandemie im engen Kreis in St. Pölten beigesetzt. Der allseits beliebte Mitbruder wurde 89 Jahre alt.
 
Biografie
Besonders im steirischen Wallfahrtsort Maria Trost hat P. Johannes Maria bleibende Spuren hinterlassen: Von 1968 bis 1996 wirkte er dort als beliebter Seelsorger und umsichtiger Bewahrer von Kirche und Kloster. 1933 in St. Pölten geboren, war er 1954 in den Franziskanerorden eingetreten und studierte in Wien und München Theologie. Josef Kardinal Wendel weihte ihn im Jahr 1959 zum Priester. Außer in Maria Trost war P. Johannes als Seelsorger in St. Pölten, Graz, Güssing, Maria Lankowitz und in Enns tätig.  "P. Johannes war in seiner Art ein Original. Der ausgeprägter Charakter und seine bislang direkte Sprache taten dem brüderlichen Wesen jedoch keinen Abbruch", schreibt Provinzialminister, P. Oliver Ruggenthaler, im Nachruf auf ihn und streicht besonders den geselligen Charakterzug von P. Johannes Maria hervor.
 
Requiem
Nachdem die Teilnahme an der Verabschiedung nur begrenzt möglich war, wird es an unterschiedlichen Orten Gedächtnisfeiern geben.  Der genaue Termin für ein Requiem in der Basilika Maria Trost steht noch aus und wird auf der Homepage der Pfarre bekannt gegeben.
 
(2-04-2021 / Br. Moritz Windegger)