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Maria-Namen-Feier

Das traditionelle Friedensgebet im Wiener Stephansdom steht heuer unter dem Motto "Unterwegs zu Jesus". 
 
Erzbischof Franz Lackner (Foto: Josef Kuss)Aufgrund der Corona-Maßnahmen dürfen am 12. und 13. September statt Tausende Gläubige nur 750 Personen in die Kathedrale. Die Maria-Namen-Feier hat ihren Ursprung im freudigen Gedenken an die Befreiung Wiens von der osmanischen Belagerung 1683. In den vergangenen 70 Jahren verwandelte sich diese zu einem Friedensgebet, das von der Rosenkranz-Sühnekreuzzug-Gebetsgemeinschaft (RSK) veranstaltet wird.
 
Programm
Die prominentesten Mitfeiernden sind Kardinal Christoph Schönborn und der Salzburger Erzbischof und Franziskaner Franz Lackner. Die Feier beginnt an beiden Tagen um 14:30 Uhr mit einem Rosenkranzgebet, auch der anschließende Film "Wer ist Jesus Christus?" wird sowohl am Samstag als auch am Sonntag vorgeführt. Nähere Infos

Hintergrund
Seit 1958 wird die Maria-Namen-Feier in Wien abgehalten, organisiert von der Rosenkranz-Sühnekreuzzug-Gebetsgemeinschaft, die 1947 vom Franziskanerpater Petrus Pavlicek (1902-1982) gegründet wurde. Schauplatz war über viele Jahre die Wiener Stadthalle, seit 2011 ist es der Stephansdom. Rund 700.000 Mitglieder aus mehr als 130 Ländern gehören zur Gebetsgemeinschaft, die die Zeitschrift "Betendes Volk" herausgibt.

(2-09-2020 / KAP /red.)