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Klostersanierung Salzburg

Das denkmalgeschützte Kloster der Franziskaner in der Salzburger Altstadt wird in den kommenden zwei Jahren generalsaniert.
Foto: Franziskaner

Nach jahrelangen Vorüberlegungen und Planungen begann Ende April 2020 die Generalsanierung des Franziskanerklosters in Salzburg. In einer Zeit, in der Gottesdienstbesuche zurückgehen und Klöster aufgelassen werden, wollen die Franziskaner ihre Präsenz in der Stadt Salzburg und die Seelsorge an der beliebten Franziskanerkirche sichern.

Auf historischem Boden

Die Grundstrukturen des heutigen Gebäudes gehen auf das Kloster der Petersfrauen aus dem 12. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1583 wurde den Franziskanern das Kloster überlassen und von den Salzburger Erzbischöfen immer weiter aus- und umgebaut. 1938 mussten die Mitbrüder das Kloster verlassen, da das Gebäude von den Nationalsozialisten als Hauptquartier der GESTAPO genutzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg teilten die Franziskaner das Kloster zuerst mit der amerikanischen Besatzungsmacht und bis in die 1970er-Jahre mit dem Radiosender Salzburg des ORF.

Raum haben - Raum geben

Nach dem Motto "Raum haben – Raum geben" werden im Zuge der Generalsanierung Orte der Begegnung geschaffen. Der historische Kreuzgang des Klosters wird wieder durchgängig gemacht und verschiedene Räumlichkeiten für Veranstaltungen geschaffen. Ebenso erhält die Betreuung von Armen und Bedürftigen mehr Platz und einen einladenderen Rahmen. Mit dem Umbau erhält das Provinzialat der Franziskanerprovinz Austria, die Leitung der Franziskanerklöster in Österreich, Südtirol und der Schweiz, einen eigenen Verwaltungstrakt.

Mitten im Baugeschehen

Das gesamte Sanierungsprojekt wird über zwei Jahre in Anspruch nehmen. Wir Franziskaner werden dabei weiterhin einen kleinen Teil des Klosters bewohnen. Dadurch konnten wir selbst schon einige Vorarbeiten für die Klostersanierung leisten und können vor allem die Seelsorge an der Salzburger Franziskanerkirche aufrechterhalten. Aktuelle Einblicke in das Baugeschehen erhalten sie auf der Klosterhomepage.

Spendenaufruf

Bei diesem großen Bauvorhaben wird das Salzburger Franziskanerkloster besonders von der Franziskanerprovinz Austria und der Erzdiözese Salzburg finanziell unterstützt. Neben Förderungen von Bundesdenkmalamt und anderen öffentlichen Stellen bitten wir jedoch auch die Bevölkerung um Hilfe für unser Kloster.

Direktspende an das Kloster (nicht steuerlich absetzbar):

Franziskanerkloster Salzburg
IBAN: AT37 2040 4000 4050 8434
BIC: SBGSAT2SXXX

Kennwort: "Klostersanierung"

Spende über das Bundesdenkmal (BDA):

Ihre Spende für die Sanierung des Salzburger Franziskanerklosters über das Bundesdenkmalamt wird automatisch von der Steuer abgesetzt

Bundesdenkmalamt 1010 Wien
IBAN: AT07 0100 0000 0503 1050
BIC: BUNDATWW

mit Angabe von Vorname, Zuname und Geburtsdatum, sowie Adresse und ein "J" (für "Ja") als Zustimmung der Weitergabe der Spendernamen an uns Franziskaner.

Wichtig: Angabe des Aktionscodes A115, damit ihre Spende vom BDA für die Klostersanierung der Salzburger Franziskaner verwendet wird.

(3-06-2020 / Br. Pascal M. Hollaus  / red.)