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P. Leo Zechner verstorben

Christus, der Gute Hirte, hat unseren lieben Mitbruder
und verdienten Bolivienmissionar
P. Leo (Johann) Zechner OFM
am 20. Oktober in sein himmlisches Reich geführt

P. Leo wurde am 7. Jänner 1932 in Ellbögen geboren. Nach der Matura am Haller Franziskanergymnasium trat er 1954 in Pupping in die Tiroler Franziskanerprovinz ein. Das Theologiestudium absolvierte er an der ordenseigenen Hochschule in Schwaz. Nach Ablegung der Feierlichen Profess er am 29. Juni 1959 in Innsbruck die Priesterweihe, die Heimatprimiz durfte er am 6. Juli 1959 in Ellbögen feiern. Nach kurzem Einsatz in der Seelsorge in der Provinz erhielt P. Leo am 8. Dez. 1963 in der Franziskanerkirche in Salzburg das Missionskreuz durch Bischof P. Josef Calasanz Rosenhammer OFM und reiste per Schiff nach Bolivien.

Von 1964 bis 1967 wirkte er als Professor am Gymnasium in San Ignacio und als Präfekt im angeschlossenen Internat. 1968 war er kurzzeitige als Studentenseelsorger in Santa Cruz eingesetzt. Im August desselben Jahres musste P. Leo krankheitshalber in die Heimat zurückkehren, wo er in den Klöstern Telfs und Reutte pastorale Dienste versah. Ab August 1971 konnte er seine Tätigkeit in San Ignacio wieder aufnehmen. Von 1974 bis 1983 leitet er als Direktor das Gymnasium in San José, anschließend wechselte er als Dompfarrer und Gymnasiallehrer zurück nach San Ignacio.

Ordensintern trug er von 1976 bis 1987 als Kustos Verantwortung für die österreichischen Missionare in Bolivien. Seine langjährige Wirkungsstätte als Pfarrer, Katechet und Militärkaplan fand er im Jänner 1987 in Puerto Suárez. 2008 übernahm P. Markus Rinderer die Pfarre, P. Leo blieb als Pfarrvikar weiterhin tätig.

Bei der Vorbereitung auf die Heilige Messe am 20. Oktober führte ihn Bruder Tod aus der Sakristei zum ewigen Gastmahl mit Christus im Haus des Vaters. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde P. Leo in Puerto Suárez beigesetzt.

(24-10-2018 / Franziskanerprovinz Austria / red.)