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Priesterweihe P. Dominikus

Zeitgleich mit Br. Karl (siehe News-Meldung unterhalb) erhielt Br. Dominikus Kraschl im Innsbrucker Dom das Weihesakrament.
 
"Erntehelfer sein, wenn die Zeit gekommen". Darin sieht Bischof Hermann Glettler eine der zentralen Aufgaben des Priesterberufs. "Der Priester muss sich kümmern um die frische Nahrung, die an die Menschen auszuteilen ist – um die Verkündigung des Wortes und um die Eucharistie", so der Bischof in seiner Predigt.
 
Seelsorger
Ebenso müsse sich ein Priester "kümmern um die geistliche Begleitung und die Stärkung der Gläubigen, dass niemand vergessen oder an den Rand gedrängt wird". Ein Dienst, der in den Augen des Bischofs nicht teilbar ist: "Sich zum Priester weihen zu lassen bedeutet, nicht nur etwas von sich zur Verfügung zu stellen – Zeit, Energie, Intelligenz – sondern sich selbst zu schenken."
 
Biografie
P. Dominikus Kraschl ist 34 Jahre alt und derzeit im Franziskanerkloster Innsbruck stationiert. Mit 19 Jahren ist er in den Franziskanerorden eingetreten. Nach seinem Postulat und Noviziat in Tirol ist der gebürtige Salzburger in seine Heimat zurückgekehrt, um dort zu studieren (Theologie-, Philosophie- und Religionspädagogikstudium). Danach hat er als Religionslehrer am Franziskanergymnasium Hall gearbeitet und nebenbei eine philosophische Dissertation gemacht. Seit gut einem Jahr arbeitet P. Dominikus an einem Habilitationsprojekt im Bereich Religionsphilosophie/Fundamentaltheologie. Für die Zukunft wünscht sich der Neopriester, seinen Platz im Orden und in der akademischen Wissenschaftswelt zu finden.
 
 
(18-06-2018 / Diözese Innsbruck / red.)