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Parlamentarisches Gebetstreffen

Die zweite nationale Gebetsveranstaltung im österreichischen Parlament fand unter franziskanischer Beteiligung statt.
 
Foto: Kathpress / WutheDie Trennung zwischen "uns und den anderen" ist eine große Gefahr, der Verantwortungsträger in Politik und Religion nicht erliegen dürfen. Das betonte Kardinal Christoph Schönborn beim Nationalen Parlamentarischen Gebetsfrühstück, das zum zweiten Mal in Wien stattgefunden hat. Es sei eine "Urversuchung aller Religionen", zwischen den Angehörigen des eigenen Glaubens und anderen zu unterscheiden.
 
Verfolgung
Christen müssten zwar mit Unverständnis und sogar Verfolgung rechnen, so der Wiener Erzbischof in einer kurzen Auslegung einer Stelle aus dem Markusevangelium. Aber die gegenwärtige Christenverfolgung in vielen Ländern solle Christen auch an jene Zeit erinnern, wo sie selbst andere wegen deren Glauben verfolgt haben.
 
Teilnehmer
An dem nationalen Gebetsfrühstück, zu dem 40 Politiker aus fünf Parteien eingeladen hatten und rund 200 Personen des öffentlichen Lebens kamen, beteiligten sich Vertreter aus zehn christlichen Konfessionen, drei Religionen und 25 Ländern, darunter auch der Guardian des Wiener Franziskanerklosters, P. Felix Gradl.

(30-05-2018 / KAP / red.)