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P. Eusebius Pircher (Foto: Franziskaner)

Christus, der seine Jünger ausgesandt hat, allen Geschöpfen das Evangelium zu verkünden, hat unseren lieben Mitbruder und langjährigen Bolivienmissionar P. Eusebius (Andreas) Pircher am 12. Jänner in sein Reich heimgerufen.

P. Eusebius wurde am 27. November 1927 am Stegerhof in St. Georgen bei Bozen in eine franziskanisch gesinnte Familie hinein geboren. Die Eltern gehörten beide dem Dritten Orden an, eine leibliche Schwester trat als Sr. Johanna Maria bei den Tertiarschwestern in Brixen ein. Nach den Grundschuljahren wurde der knapp 16-jährige Andreas am 1. Oktober 1943 im Noviziatshaus in Kaltern für die Bozener Franziskanerprovinz eingekleidet, wo er ein Jahr später die Erste Profess ablegte. Es folgten Gymnasial- und Philosophiestudienjahre in Kaltern, Bozen und Brixen.
 
1947 bestand er am Vinzentinum in Brixen die Matura, am 29. November 1948 band sich P. Eusebius durch die Feierliche Profess auf Dauer an den Franziskanerorden. Von 1947-1951 studierte er Theologie in Bozen und Brixen. Dort empfing P. Eusebius am 29. Juni 1951 die Priesterweihe. Erste seelsorgliche Erfahrungen konnte der Neupriester als Aushilfspriester und Sammelpater in Innichen und Kaltern sammeln, wo er als Magister zwei Jahre auch die Ordenskandidaten begleitete.
 
Im Jahr 1953 erfolgte die Missions-Aussendung nach Bolivien. Dort wirkte P. Eusebius in verschiedenen pastoralen Diensten als Kooperator, Pfarrer, Katechet, Militärseelsorger, Ordensoberer und Bischofsvikar der Reihe nach in den Stationen Santiago, Puerto Suarez, Roboré, San Matias, Roboré und San Ignacio de Velasco. Nach einem Sturz musste P. Eusebius in die Krankenstation im Kloster San Antonio in Santa Cruz de la Sierra wechseln. Dort verstarb er in den Mittagsstunden des 12. Jänner an einer Corona-Infektion.
 
(15-01-2021 / Franziskanerprovinz Austria / red.)
 

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