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P. Hubert Fleidl

P. Hubert wurde am 15. 5. 1931 in Hopfgarten (Land Tirol/Diözese Salzburg) geboren und 1950 in die Tiroler Franziskanerprovinz aufgenommen. Dem Noviziatsjahr und Erstem Versprechen der Gelübde folgte das Studium der Philosophie und Theologie in Schwaz. Die Feierliche Profess legte er dort 1954 ab. Bischof José Calasanz Rosenhammer, Apostolischer Vikar von Chiquitos, weihte ihn am 30. Jänner 1955 in Schwaz zum Diakon und am 18. März 1956 empfing er durch Bischof Paulus Rusch in Innsbruck die Priesterweihe. Ein Jahr später feierte er seine Primiz in Mayrhofen (am 4. April 1957 mit P. Erwin Bergthaler als Primizprediger). Zuvor war er schon ein knappes halbes Jahr zum Sprachstudium in Spanien gewesen und nach der Primiz eine kurze Zeit als Seelsorger in Salzburg.
 
1957 wurde er in Hall in der Tertiarschwestern-Kirche zum Hl. Geist feierlich in die Mission ausgesandt und erreichte Bolivien am 20. September desselben Jahres. Zahlreich waren seine Einsatzorte im damaligen Vikariat von Chiquitos: zunächst wirkte P. Hubert als Kaplan in Roboré (1958) und San José (ab 1959), dann als Missionar in Chochís (1961), kurz in Pailón (1964) und Santa Rosa de la Roca, dann in San Rafael und Santa Ana; ab 1968 in San José als Pfarrvikar, bis er 1975 als Pfarrer nach San Matías kam, 1980 nach San Rafael, 1983 nach Santa Rosa und schließlich 1988 wieder nach San José – seiner Wahl-Heimat.
 
P. Hubert war ein vielseitiger Bastler und Tüfteler. Zahlreiche Kirchen(um)bauten zeugen heute noch von seinen Einfällen. Sein persönlich anspruchsloser Lebensstil, seine eigene Frömmigkeit und der selbstlose Einsatz für die Nöte der Menschen werden besonders der Bevölkerung von San José in Erinnerung bleiben. Mit der höchsten Auszeichnung geehrt wurde er dort zu einer (religiös verbrämten) Symbolgestalt von Widerstand und Rebellion.
 
Gott vergelte unserem P. Hubert all das Gute, des er im Dienst der Mission getan hat, und schenke ihm die ewige Ruhe bei Ihm!
 
(7-05-2021 / Franziskanerprovinz Austria / red.)

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