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P. Rupert Ferdigg (Foto: Franziskaner)

Gott, der barmherzige Vater, hat unseren lieben Mitbruder P. Rupert (Alois) Ferdigg am 16. Jänner, dem Tag der Vollendung seines
85. Lebensjahres, zu sich in die ewige Heimat gerufen.
 
Alois Ferdigg wurde am 16. Jänner 1935 als eines von fünf Kindern in St. Magdalena/Villnöss geboren. Nach der Volksschule und der Mittelschule besuchte er das Lyzeum in Bozen und im Vinzentinum in Brixen (1946 bis 1953). 1951 wurde er durch P. Justus Kalkschmid in den Franziskanerorden aufgenommen und erhielt den Ordensnamen Rupert. 1955 legte er erfolgreich die Matura ab, das Theologiestudium absolvierte er ab 1955 in Schwaz, Motta di Livenza und München. Schließlich erteilte ihm Bischof Edgar Häring am 25. Juli 1959 in Bozen die Priesterweihe. Voriges Jahr konnte P. Rupert sein 60jähriges Priesterjubiläum in Villnöss begehen.
 
Erste Einsatzbereiche des Neupriesters waren die eines Erziehers im Antonianum in Bozen, ab 1963 als Kaplan in Obermais, von 1966 bis 1972 wieder in Bozen, u.a. an der Schule. In dieser Zeit stellte P. Rupert seine Kräfte und Begeisterung in den Dienst der Volksmission. 1973 brachte eine tiefe Zäsur in seinem Leben: seit damals bis zu seinem krankheitsbedingten Rücktritt war P. Rupert Pfarrer – und das mit Leidenschaft und großem Einfühlungsvermögen.
 
2002 musste sich P. Rupert einer Kopftumoroperation unterziehen. Nach einer Genesungsphase in Schwaz lebte er von 2004 bis zu seinem Tod im Kloster in Bozen, wo er sich als Seelsorger, vornehmlich als gesuchter Beichtvater, segensreich einbrachte.
 
P. Rupert schätzte sowohl das Alleinsein als auch die Geselligkeit. Großes Interesse hatte er am Sport, besonders im Fußball entging dem 1860-München-Fan kaum etwas.
 
Das Requiem für P. Rupert findet am Montag, 20. Jänner (13.30 Uhr) in der Franziskanerkirche Bozen statt.
 
(19-01-2020 / Franziskaner Provinz Austria / red.)

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