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Mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier ist am Sonntag, 18. Juli das Generalkapitel des Franziskanerordens in Rom zu Ende gegangen. Der neugewählte Generalminister Massimo Fusarelli ermutigte zum Abschluss der Versammlung alle Brüder des Ordens, "im Geist eines dauerhaften Dialogs und der gegenseitigen Unterstützung" zu verbleiben. Das Evangelium Jesu sei der "Kern unseres Charismas", mahnte Fusarelli, ehe er sich noch am Sonntag aufmachte um zum Grab des seraphischen Ordensvaters Franziskus nach Assisi zu pilgern.

Vom 3. bis zum 18. Juli hatten 118 Brüder des Ordens im Internationalen Kolleg getagt, welches dem Kapuzinerorden gehört. Für die Franziskaner in Österreich (Südtirol inklusive) und der Schweiz hat Provinzialminister Fritz Wenigwieser an der Versammlung teilgenommen.  Im Rahmen  des Generalkapitels wählten die Brüder den 58-jährigen Massimo Fusarelli aus Rom zum Generalminister und damit zum 121. Nachfolger des heiligen Franz von Assisi. Nach seiner Wahl erreichte den neuen Generalminister auch ein Glückwunsch von Papst Franziskus, wie die Nachrichtenseite "Vatican News" in ihrer italienischen Ausgabe berichtet:

"Insofern ich die Nachricht von Ihrer Wahl vernommen habe, gratuliere ich Ihnen und versichere Ihnen mein Gebet und meinen Segen, auf dass der Herr Ihnen beisteht und Sie in Ihrem Dienst beschützt. Der Seraphische Vater, der heilige Franziskus möge Ihnen eine Ermutigung sein bei der Führung Ihrer Brüder".

 Neue Generalleitung

Wenige Tage vor dem Abschluss hatten die Kapitelteilnehmer auch über die Zusammensetzung der neuen Ordensleitung abgestimmt. Neben Generalminister Fusarelli und seinem ebenfalls neu gewählten Stellvertreter, Isauro Ulises Covili Linfati (60 / Chile) bilden 8 Generaldefinitoren das Leitungsgremium des weltweit rund 13.000 Brüder umfassenden Ordens. Aus den Reihen jener Franziskanerprovinzen, die die mitteleuropäische Konferenz COTAF (Conference of Trans Alpine Franciscans) bilden, wurde dabei der Schweizer Franziskaner Albert Schmucki (58, im Bild) zum Generaldefinitor gewählt. In der COTAF sind die Franziskanerprovinzen in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich Ungarn, Rumänien und Österreich (Südtirol inkl.) sowie die Brüder der Abhängigen Kustodie der Schweiz zusammengeschlossen.

 Theologie und Psychologie in Rom

Der am 20. Juli 1963 geborene Albert Schmucki stammt aus Degersheim im Kanton St. Gallen. Er ist 1988 in den Orden eingetreten, wurde 1992 zum Priester geweiht und legte 1994 die Feierlichen Ordensgelübde ab. Er hatte zunächst in Chur und in Fribourg (CH) Theologie studiert und in Rom im Fach Dogmatik über Petrus Iohannis Olivi (1247-1298) promoviert. Außerdem hat er in Rom Psychologie studiert. Seit 2006 lehrt er sowohl an der ordenseigenen Hochschule Antonianum als auch an der Päpstlichen Universität Gregoriana.  (mtz)

 

 

Neuer Generalminister der Franziskaner

Im Rahmen des Generalkapitels (3. - 18. Juli) haben die Franziskaner einen neuen Generalminister gewählt. Wie die Generalkurie mitteilt ist der 58-jährige Massimo Fusarelli (Bild) der 121. Nachfolger des heiligen Franz von Assisi an der Spitze des Minderbrüder-Ordens. Er fo... weiterlesen

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