Aktuelles

Am franziskanischen Allerheiligenfest (29.11.) und der Pandemie zum Trotz haben sich Brüder aus der österreichischen Provinz und der Schweizer Kustodie zu einem ersten Mentorats-Treffen in dieser Periode zusammengefunden. Das eigentlich für zwei Tage im Kloster Schwaz angesetzte Treffen fand wegen des Lockdowns in Österreich digital statt.

 

Die endzeitliche Ankündigung Jesu im Evangelium vom 1. Adventsonntag (Lk 21,25-28.34-36) lehre uns, darauf zu achten, worauf es wirklich ankommt, sagte der neue Mentoratsleiter P. Darius Lebok (Bild oben links). Das sei seiner Erfahrung nach ein Anspruch, der immer wieder neu abzufragen sei: "Lieben wir wirklich den Herrn, oder ist es manchmal so, dass wir das verfolgen, was wir selber wollen?" Gemeinsam tauschten sich die aus Brüder über ihre Erfahrungen im Alltag zwischen Berufs- und Ordensleben aus.

 

Mit "Mentorat" bezeichnen Franziskaner jene Phase des Ordenslebens, welche unmittelbar auf die Grundausbildung folgt, der Gesamtorden nennt diese Gruppe von Brüdern "Under Ten": In den ersten 10 Jahren nach Ablegen ihrer eigenen Feierlichen Profess treffen sich dabei die Brüder mindestens einmal im Jahr zu einem Austausch. Der Mentoratsleiter begleitet diese Brüder auf dem Weg in den franziskanischen Lebensalltag hinein. Die der österreichischen Provinz und der Schweizer Kustodie gemeinsame Mentoratsgruppe besteht derzeit aus  11 Brüdern. Seit vergangenen September fungiert P. Darius Lebok als Mentoratsleiter. 

 

(29-11-21 / mtz)

 

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