Nachrichtenarchiv

Salzburger Stadtverein setzt sich für Franziskanerkloster ein

Das Salzburger Kloster muss dringend saniert werden. Vor den kommenden Wahlen werden Maßnahmen vorgeschlagen.

    
In einer Presseaussendung weist der Stadtverein darauf hin, dass das Franziskanerkloster dringend saniert werden muss. Stadt und Land Salzburg sollten dafür Geldmittel bereitstellen.
 
Im Hinblick auf die am 1. März stattfindenden Landtags-, Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahlen schlägt der Stadtverein einige wichtige Maßnahmen vor, „die  für eine positive Weiterentwicklung unserer Landeshauptstadt und deren Umland besonders wichtig erscheinen“. In der kommenden Funktionsperiode sollten die  politischen Organe diese Maßnahmen unbedingt umsetzen. Zu den vorgeschlagenen Projekten gehört auch das Franziskanerkloster in der Altstadt.
 
Der Stadtverein hat das Jubiläum „425 Jahre Franziskanerkloster Salzburg“ zum Anlass genommen, diesem wesentlichen Bestandteil der Salzburger Altstadt vermehrte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Das Klostergebäude bedarf in nächster Zukunft
   
dringend einer Generalsanierung, um einerseits die wertvolle Bausubstanz zu erhalten und andererseits die darin befindlichen wertvollen Kulturgüter vor negativen Umwelteinflüssen bewahren zu können. Seit der Beschlagnahme des Gebäudes durch die Nationalsozialisten in der Zeit von 1938 bis 1945 konnten nur Teile der Substanz des Hauses und der Kunst- und Kulturgüter saniert bzw. restauriert werden.
 
Derzeit wird unter Zuhilfenahme öffentlicher Gelder das umfangreiche Musikarchiv mit Erstbelegen zum Schaffen von Wolfgang Amadeus und Leopold Mozart, aber auch von Michael Haydn etc. nach internationalen Standards katalogisiert. Die historische Bibliothek des Klosters, mit ca. 70.000 Bänden ein Fundus der Salzburger Kulturgeschichte, wartet ebenso auf eine wissenschaftliche Bearbeitung. Der Stadtverein empfiehlt daher, den Franziskanerorden in Salzburg mit weiterer maßgeblicher finanzieller Hilfe der öffentlichen Hand bei der Durchführung der genannten Maßnahmen zu unterstützen.
 
Zum Jubiläum des Klosters finden heuer mehrere Veranstaltungen statt. So werden zum Beispiel in der Franziskanerkirche sämtliche Haydn-Messen aufgeführt.

 

Pressedienst Erzdiözese Salzburg

Jeder Getaufte ist ein Missionar

Bischof Ulrich Steiner OFM segnete im Wiener Franziskanerkloster die neuen Büroräume der Missionsprokura.

      
Wien, 29.1.09 Bei einem Festakt im Wiener Franziskanerkloster segnete der brasilianische Franziskanerbischof Ulrich Steiner die neuen Büroräume der Missionsprokura. Dazu wurden die neu renovierten Gästezimmer und Zimmer für ältere Brüder ihrer Bestimmung übergeben. Guardian und Provinzvikar Pater Gottfried Wegleitner konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Darunter waren der Wiener Weihbischof Franz Scharl, Provinzial Pater Rupert Schwarzl und viele Mitbrüder und Schwestern.

Dank aus Südamerika 

Bischof Steiner überbrachte Dank der Brüder und der Menschen in Südamerika für die Hilfe aus Österreich. Der Franziskaner nahm beim Wortgottesdienst Bezug auf das Sakrament der Taufe. In der Taufe seien wir Christen, aber auch Missionare. Der

   
brasilianische Bischof: „Jeder Getaufte ist ein Missionar!“ Gott schenke uns so viel umsonst, so Ulrich Steiner. Verkündigung zu geben, sei auch die Aufgabe der Missionsprokura. Der deutschstämmige Geistlich kennt Bruder Florenz Graf, Leiter der Missionsprokura, aus der langen gemeinsamen Zeit im Franziskanerkloster Schwaz.

Aus der Politik kam Bezirksvorsteher-Stv. Markus Figl, der die Arbeit des Ordens in Wien würdigte: „Es freut uns, dass sich die Franziskaner hier so stark engagieren. Ich denke nur an die Mahlzeiten für Menschen in Not, an die kulturellen Leistungen oder an das Hilfswerk „Franziskaner für Mittel- und Osteuropa“ (FMO) unter Pater Ulrich Zankanella.“

    

 Aufgaben der Missionsprokura

Vor rund einem Jahr übersiedelte Bruder Florenz Graf aus Schwaz in die Bundeshauptstadt. Die Missionsprokura der österreichischen Franziskanerprovinz unterstützt schwerpunktmäßig Bolivien. In Bolivien wirken derzeit zehn Brüder aus Österreich und Südtirol. Sie betreuen Pfarren und arbeiten im Gesundheits- und Bildungswesen. Der Franziskanerorden hat in Südamerika eine lange und von den Menschen anerkannte Tradition. Angola, Kongo, Indonesien oder Brasilien sind weitere Länder, in denen die Franziskanerprovinz Austria bei Projekten hilft.

Bericht zu Bischof Steiner in der Kathpress

Wolfgang Zarl

Abschied der Franziskaner aus Baumgartenberg

Der Orden schließt nach 119 Jahren seine Niederlassung im oberösterreichischen Baumgartenberg.

Bgm. Kastner, P. Gerhard, P. Provinzial, P. Alois (v.li.) bei der Verabschiedung.Bgm. Kastner, P. Gerhard, P. Provinzial, P. Alois (v.li.) bei der Verabschiedung.

Die Franziskaner schlossen mit Sommer 2008 ihre Niederlassung in Baumgartenberg. Am 3. August 2008 wurden Pater Alois Kitzbichler und Pater Gerhard Schmid von Baumgartenberg in einer stimmungsvollen Feier verabschiedet. Auch Provinzial Pater Rupert Schwarzl nahm an der Feier teil. Seit 1889 leiteten die Franziskaner die Pfarre. Pater Alois übersiedelt Anfang August zu seinen Mitbrüdern nach Frauenkirchen im Burgenland. Pater Gerhard Schmid, der zwölf Jahre in Baumgartenberg war, geht nach St. Pölten. Pater Alois wirkte seit 1991 in Baumgartenberg. Er übernahm mit diesem Dienst große Herausforderungen: Kirche, Orgel und Pfarrhof waren stark renovierungsbedürftig. Gemeinsam mit der Pfarre konnten diese Renovierungen erfolgreich bis 1999 durchgeführt werden.

Viele Initiativen gesetzt

Neben den baulichen Veränderungen war es Pater Alois ein noch größeres Anliegen, liturgische Veränderungen und Neuerungen in der Pfarre zu schaffen. „Ganz wesentlich war die Verlegung des Altarraumes hin zum Volk sowie die Versetzung des Taufbeckens in das ehemalige Presbyterium“, erzählt der Pfarrgemeinderatsobmann von Baumgartenberg, Albert Kern. Unter Leitung von Pater Alois wurden neue Feierformen eingeführt (Bußandachten, Laudes, Vesper), Wortgottesdienstleiter ausgebildet und das Kirchweihfest oder der Pfarrcafe ins Leben gerufen.

Im Dezember 1999 verlieh Bischof Maximilian Aichern Pater Alois den Titel „Geistlicher Rat“. Die Sonderschau zur Landesaustellung 2002 „Zisterzienser im Machland“ sowie die Bibelausstellung im Jahr 2003 rückten die Pfarre immer wieder ins Rampenlicht einer breiten Öffentlichkeit. „Im Jahr 2005, als Pater Alois Aufgaben in anderen Gemeinden übernahm, war dies ein erstes Wachrütteln und Bewusstmachen, dass eines Tages Zeiten kommen werden, wo wir nicht mehr für uns allein einen Priester haben werden“, sagt Pfarrgemeinderat Kern. Dieser Zeitpunkt ist nun durch die Auflösung der Franziskaner-Niederlassung gekommen. Die seelsorgliche und liturgische Betreuung übernimmt ein Priester der Diözese Linz, Bernhard Pauer. „Da er zugleich eine weitere Pfarre betreut, wird noch mehr an Selbständigkeit und Eigenverantwortung von den Pfarrangehörigen erforderlich sein“, ist sich Kern bewusst.

Würdigung bei Abschiedsfeier

„Für seine neue Aufgabe in Frauenkirchen im Burgenland wünsche ich Pater Alois alles Gute. Diese Veränderung möge in ihm jenen Wunsch nach brüderlicher Gemeinschaft erfüllen, die ihm vor allem in den letzten Jahren in Baumgartenberg fehlte“, so der Pfarrgemeinderatsobmann.

Provinzial Pater Rupert berichtet von einer stimmungsvollen Abschiedsfeier beim Gottesdienst am 3. August mit zahlreichen Gläubigen. Pater Alois habe seinen Abschied selbst gut vorbereitet, berichtet Pater Rupert. Es sei ihm wichtig gewesen, der Pfarrgemeinde verständlich zu machen, dass die Heimat eines Franziskaners nicht ein Ort oder eine Pfarre sei, sondern die Gemeinschaft der Mitbrüder. Der Provinzial zeigt sich voll des Lobes: „Die Provinz dankt Pater Alois für sein treues franziskanisches Zeugnis in der Pfarre Baumgartenberg, für seine bescheidene und einfache Art, für seinen seelsorglichen Eifer und für seine Kommunikationsfähigkeit mit den pfarrverantwortlichen Laien vor Ort.“ (Redaktion, 08-08-2008)

 

Franziskaner auf dem Weg zum Generalkapitel

Generalminister Carballo ordnete an, für ein gutes Gelingen des Generalkapitels sowie für die Wahl des Generalministers und des Definitoriums zu beten

  
Generalminister José Rodriguez Carballo der Franziskaner-Minderbrüder hat alle Gemeinschaften im 800. Jahr der Gründung des Ordens darum gebeten, „eine Reflexion über das Thema der Mission, der Evangelisierung und des Dialogs mit der Welt zu beginnen“.

In seinem Schreiben an alle Minderbrüder lädt Fr. José Rodríguez Carballo OFM dazu ein, dies nicht nur als Vorbereitung auf das kommende Generalkapitel zu tun, „sondern auch, weil von den Antworten, die wir auf all das geben werden, vieles unserer Zukunft und auch unserer Gegenwart abhängt“. Das Generalkapitel findet vom 24. Mai bis 20. Juni 2009 in Assisi statt. 

„Die Mission, von der wir sprechen, stellt ganz konkrete Anforderungen“, so Fr. Carballo OFM. Es gehe darum, Jünger zu sein, „denn nur wer Ihm begegnet ist, kann ihn den anderen verkünden“.

Franziskaner müssten „dazu bereit sein, aus unserer stets begrenzten Welt herauszutreten. Die Menschheit, die auf unsere missionarische Präsenz wartet und ihre Bedürfnisse sind größer als unsere Welt“, betonte der Ordensmann.

Mit der Welt in Dialog treten 

Es gelte, mit der Welt in einen Dialog zu treten, „vor allem in den Missionsgebieten, wo der Säkularismus und der Relativismus herrschen“. Diese Aufgabe erfordere „eine gute intellektuelle Vorbereitung und eine angemessene Kenntnis unseres kulturellen Erbes“, betonte der Generalminister.

„Hinausgehen, aufbrechen: Dazu ist es erforderlich, sich „entäußern“ zu können, eine Haltung des Minderseins anzunehmen, in der Bereitschaft zu einer echten Begegnung mit dem anderen, was es erforderlich macht zu geben, aber auch annehmen zu können“, so Fr. Carballo.

„Unserer missionarische Gesinnung darf sich nur eine einzige Begrenzung gestatten: die Grenzen der Welt, denn es darf keine Barrieren geben, die sie behindern.“

Außerdem ordnete der Generalminister an, „dass vom Beginn der Fastenzeit 2009 an im ganzen Orden täglich für ein gutes Gelingen des Generalkapitels sowie für die Wahl des Generalministers und des Definitoriums gebetet werden möge“.

(Zenit.org – 09-02-05)

 

Benefizkonzert für die Wöckherl-Orgel

Benefizkonzert für die Wöckherl-Orgel
Wir bringen die älteste Orgel Wiens aus 1642 wieder zum Klingen

Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Spendenkarte: € 20,--
Franziskanerkloster Wien, Franziskanerplatz 4, 1010 Wien
Veranstalter: Franziskanerkloster Wien

 

 

 

 

Bestellung von Spendenkarten unter:

  • Tel.: 0680 / 30 66 393
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Klosterpforte: Montag bis Freitag von 14:30 bis 16:30 Uhr (Franziskanerkloster Wien, Franziskanerplatz 4, 1010 Wien)
  • Abendkasse

 Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel. (01) 512 45 78

Musikalische Gestaltung: Prof. Johannes Ebenbauer und Hofrat Friedrich Lessky

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