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Franziskanischer Bundesjugendseelsorger

P. Darius Lebok wurde von der Österreichischen Bischofskonferenz für drei Jahre zum Bundesjugendseelsorger bestellt.
 
P. Darius Lebok (Foto: Franziskaner)Bei der Übernahme seiner Aufgabe habe er sich vorgenommen, jungen Leuten in Österreich "eine Stimme zu geben", ihnen Gehör zu verschaffen bei den Verantwortlichen für Jugendpastoral, aber auch bei den Bischöfen, erklärte P. Darius. Jugendliche sollten in der Kirche das Gefühl haben können dazuzugehören, sie "müssen nicht erst hereingeholt werden".
 
Jugendsynode
Zu vermeiden sei es, "Antworten auf ungestellte Fragen" zu geben oder darauf fixiert zu sein, warum viele junge Leute nicht auf kirchliche Angebote, auf das, "was uns lieb und wichtig ist", anspringen. Viel Hoffnung setzt P. Darius diesbezüglich, wie er sagte, in die für Herbst 2018 geplante Weltbischofssynode zum Thema Jugend und Berufung.
 
Biografie
Darius Lebok stammt aus Zabrze (Polen), begann nach der Matura zunächst ein Mathematikstudium, bevor er sich für den fran-ziskanischen Weg entschloss. Sein Provinzial schickte ihn nach dem Noviziat zur Beendigung seines Theologiestudiums nach Graz. Danach war P. Darius Kaplan und Pfarrer in der Steiermark und Niederöstereich, zuletzt war er in der Gemeinschaft "La Verna" in Maria Enzersdorf für die Seelsorge der Franziskaner an jungen Erwachsenen mitverantwortlich.

(20-11-2017 / KAP / red.)