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Feierliche Profess in der Schweiz

Ein großes Fest um ein lebenslanges "Ja" haben die Mitbrüder der Abhängigen Kustodie "Christkönig" in der Schweiz gefeiert.
 
Br. Mathias Müller (Fotos: Franziskaner)Im Auftrag von Provinzial, P. Oliver Ruggenthaler, hat Kustos, P. Raphael Fässler, am Festtag Mariae Geburt die feierlichen Professgelübde von Br. Mathias Müller (39) abgenommen. Der aus Schötz im Kanton Luzern stammende Br. Mathias versprach in der Klosterkirche auf der Mariaburg in Näfels (Kanton Glarus) Evangelium und Regel "ein Leben lang treu zu beobachten".
 
Predigt
Fast alle Schweizer Mitbrüder, die Junioren aus Graz und rund 100 Gäste feierten mit ihm sein Ja-Wort. Jedes Unternehmen, das Mitarbeiter sucht, lege ein klar definiertes Stellenprofil vor, sagte P. Raphael in seiner Homilie. In der Erzählung von der Berufung des Apostels Matthias (Apg 1, 15-26) sei ein solches Profil für das Amt des Apostels formuliert, meinte der Kustos. "Das Stellenprofil lautet: ‚Es muss einer sein, der die ganze Zeit mit uns Aposteln zusammen war, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging; angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem Er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde – einer von diesen muss zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein.‘ Ein ziemlich klares Stellenprofil", sagte P. Raphael und fügte hinzu: "Ein Apostel muss jemand sein, der mit Jesus auf Tuchfühlung war; jemand, der mit Ihm vertraut war; Ihn erlebt hat und nun ein Zeuge seiner Auferstehung ist."
 
Jesus vertrauen
Eigentlich gelte dieses Stellenprofil auch für uns als Christen – und besonders für uns als Minderbrüder, meinte P. Raphael.: "Was bedeutet Minderbruder-Sein im Kern? Man könnte es in einem Satz sagen: Mit Jesus vertraut sein; ein Zeuge des Auferstandenen sein. Mit seiner ganzen Person Zeugnis ablegen, dass Jesus lebt."
Br. Mathias bei seiner feierlichen Profess mit P. Raphael Fässler
 
(22-09-2017 / Br. Moritz Windegger / red.)