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Franz Hilf(t) in der Ukraine

Das Missionshilfswerk der Franziskaner erweitert seine Kinderhortprojekte in der Karpatenukraine.
 
Hilfe zur Selbsthilfe in der Ukraine (Foto: Franz Hilf)Der unermüdliche Einsatz des Ordens ermöglicht mehr als 60 von ihren Familien allein gelassenen Kindern und Jugendlichen eine Tagesbetreuung mit Freizeitbeschäftigung, wie der verantwortliche Ordensmann in Wynohradiw, P. Gergely Magyar, bei einem Benefizkonzert der Aktion "Franz Hilf" in der Wiener Franziskanerkirche berichtete. 

Verwaist
"Am Westrand der Ukraine müssen viele Kinder ohne Vater oder ohne Mutter leben. Schuld daran ist der Krieg oder weil die Erwachsenen ins Ausland gegangen sind, um dort den Lebensunterhalt zu verdienen", so P. Magyar. Er war früher Provinzial der ungarischen Franziskaner und leitet jetzt die Mission mit Zentrum in Wynohradiw.

Armut
Die von P. Oliver Ruggenthaler geleitete Franziskaner-NGO "Franz Hilf" mit Sitz in Wien organisiert seit gut zehn Jahren Hilfe für die Randgruppen in der Ukraine. Im Sinne des gegenwärtigen Papstes, der dem Grundanliegen der Franziskaner auch durch seine Namenswahl neue Aktualität gab, unterstützt "Franz Hilf" Projekte für die Armen an den Rändern der Gesellschaft. Sie werden nach einem standardisierten Auswahlverfahren unter der Wahrung klarer Kriterien ausgewählt.

Transparenz
Der Löwenanteil der gesammelten Spenden fließt dabei in humanitäre Projekte wie Grundversorgung von Straßenkindern, Suppenküchen, Sozialzentren, medizinische Einrichtungen. Als zuverlässige Projektpartner vor Ort gelten Franziskaner und franziskanische Schwesterngemeinschaften im weltweiten Netzwerk des Ordens. Diese werden bei der Projektentwicklung und -ausarbeitung direkt miteinbezogen und zeichnen mitverantwortlich in der Durchführung und ständigen Evaluation der ausgewählten Projekte. Wert wird dabei auf Eigenleistung und Nachhaltigkeit gelegt.
 
(30-03-2016 / KAP /red.)