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La Verna

Am 4. Adventsonntag hat Jugendbischof Stephan Turnovszky die neue Franziskuskapelle in Maria Enzersdorf gesegnet.
 
Seit 1454 existiert das niederösterreichische Franziskanerkloster, in dem aktuell sechs Brüder leben. Ihre Hauptaufgabe liegt im Finden und Gehen von neuen Wegen in der Jugendpastoral. Das hier vor zwei Jahren entstandene Zentrum nennt sich "La Verna" – das ist die Bezeichnung eines für den hl. Franziskus sehr wichtigen Rückzugsortes in der Toscana. Es handelt sich um ein mutiges Projekt der österreichischen Franziskanerprovinz.
 
Bilanz
Konkret nahmen allein im heurigen Sommer an ihren Veranstaltungen über 100 junge Menschen teil. Auf dem Programm standen zum Beispiel ein abenteuerliches Fußpilgern nach Assisi, die Fahrt zum Weltjugendtag, eine Bergwoche in Tirol, Wanderexerzitien, aber auch Angebote vor Ort. Junge Erwachsene suchen im Kloster vor allem einen anziehenden Ort des Gebets. Deshalb gingen die Brüder an die Schaffung einer angemessenen Kapelle in einem bestehendem Raum im Eingangsbereich des Klosters. Holz und Stein sind die Grundmaterialien, die dem neuen Sakralraum eine edle Einfachheit verleihen, aus der franziskanische Spiritualität in zeitgemäßen Formen zum Ausdruck kommt.
 
Offene Türen
Die neue Kapelle wird natürlich auch für die Menschen vor Ort und für Pilger offenstehen. So kann der sakrale Raum dazu beitragen, dass der alte Wallfahrtsort auch in Zukunft ein geistliches Zentrum bleibt.
 

(19-12-2016 / P. Stefan Kitzmüller / red.)