FRANCISCANS INTERNATIONAL
Franziskanerinnen und Franziskaner bei den Vereinten Nationen
Sorge tragen für die Armen - Frieden stiften - in Ehrfurcht vor der Schöpfung leben
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Franziskaner aus Holland und Belgien, aus der Schweiz, aus Österreich und Deutschland bei einer Tagung, die zum Thema "Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung" in Wien stattfand. (Herbst 1999)
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Warum sich FranziskanerInnen bei den Vereinten Nationen engagieren
Ziele der "Franziskaner bei den Vereinten Nationen"
Die Arbeit von Franciscans International
Kontakt
Warum sich FranziskanerInnen bei den Vereinten Nationen engagieren
Franziskanische Schwestern und Brüder haben in den Gremien der Vereinten Nationen ein Forum, in dem sie den Armen und Entrechteten eine Stimme verleihen können.
Franziskanische Schwestern und Brüder können in Fragen von weltweiter Bedeutung mit anderen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wirkungsvoll zusammenarbeiten
Sie haben die Möglichkeit, den friedenstiftenden Geist von Franziskus und Klara von Assisi bekannt und erfahrbar zu machen.
Bei den Vereinten Nationen haben die Schwestern und Brüder eine Anlaufstelle, um Informationen aus erster Hand zu erhalten und auf alle Ebenen weiterzuleiten.

Ziele der "Franziskaner bei den Vereinten Nationen"
Wir, aus der franziskanischen Familie, die wir dem heiligen Franziskus von Assisi nachfolgen, sind überzeugt, dass die ganze Schöpfung, vom kleinsten Organismus bis zum Menschen in gegenseitiger Abhängigkeit auf dem Planeten Erde lebt.
Wir wissen, dass diese Beziehung bedroht ist durch ein mangelndes Bewusstsein dieser gegenseitigen Abhängigkeit, durch Ausbeutung und Herrschaft.
Wir verpflichten uns, die Beziehungen gegenseitiger Abhängigkeit wieder zu entdecken und zu pflegen, damit die ganze Schöpfung in Harmonie leben kann.
Wir wollen dazu beitragen durch den Dienst an unseren eigenen Mitgliedern, an den Menschen der Vereinten Nationen sowie an allen, die sich dafür interessieren.
Bei diesem Bemühen wollen wir die Zusammenarbeit suchen mit den Verantwortlichen der Vereinten Nationen und mit anderen Nichtregierungsorganisationen.
Unser Bemühen soll franziskanische Werte widerspiegeln bezüglich
der Sorge für die Armen,
des Friedenstiftens
und der Bewahrung der Schöpfung.
Dies sind auch die Werte, die von den Vereinten Nationen in ihrer Charta und in ihrer Erklärung der Menschenrechte zum Ausdruck gebracht werden.
(Zielsetzung von Franciscans International)

Die Arbeit von Franciscans International
Erstmals war Franciscans International (FI) 1992 auf der UN Gipfelkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro vertreten. Dort machte eine kleine Gruppe von Schwestern und Brüdern, vor allem aus Südamerika, auf die franziskanische Idee aufmerksam, mit allen Geschöpfen in Frieden und Harmonie zu leben.
Seitdem hat FI an allen wichtigen UN-Konferenzen teilgenommen, wie z. Bsp. an der Wiener Menschenrechtskonferenz 1993, am UN-Gipfel für Soziale Entwicklung 1995 in Kopenhagen und bei der Weltsiedlungskonferenz (HABITAT II) 1996 in Istanbul. Vertreter der franziskanischen Familie versuchten ihre Sichtweise in die Abschlusspapiere zu bringen. Der franziskanischen Stimme wurde deshalb Beachtung geschenkt, weil viele Brüder und Schwestern weltweit vor Ort in ökonomischen und sozialen Brennpunkten arbeiten, und ihre Stellungnahmen direkt von der Basis kamen.
In Europa liegt der Schwerpunkt in der Menschenrechtsarbeit. Zusammen mit den Dominikanern unterhält FI seit Mai 1997 ein Büro am UN-Sitz Genf. 1994 erhielt FI den Allgemeinen Beraterstatus beim Sozial- und Wirtschaftsrat der UN. Dies ermöglicht den Vertretern von FI, bei den Jahresversammlungen der Menschenrechtskommission und der Unterkommission zur Vorbeugung gegen Diskriminierung und zum Schutz von Minderheiten mündliche Erklärungen und schriftliche Mitteilungen einzubringen.
Das Genfer FI-Büro bringt von der Basis her Verletzungen von Menschenrechten verschiedener Staaten vor die UN-Gremien. Außerdem hält das FI-Büro Kontakt mit anderen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Regierungsvertretern. Die Mitarbeiter des FI-Büros erarbeiten mit den Vertretern von der Basis deren Statements zu Menschenrechtsfragen, damit die begrenzte Redezeit in den Kommissionssitzungen intensiv genutzt werden kann.
Inzwischen ist das Genfer FI-Büro ein gefragter Ansprechpartner für Organisationen und Regierungen, denn die franziskanische Botschaft ist aktueller denn je. Die Arbeit in Genf ermöglicht die Verwirklichung franziskanischer Grundoptionen.

Kontakt
Amnesty International: www.amnesty.org
Franciscans International - Genf: www.fiop.org
Internationales Rotes Kreuz: www.icrc.org
United Nations: www.un.org

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