Kloster-Anekdoten zum Schmunzeln

Nicht nur im Fasching spielt Humor bei den Franziskanern eine große Rolle - wie auch die "Klostergeschichten"-Reihe im "antonius"-Magazin belegt. Hier ein paar besondere anekdotische Schmankerln:

Gut gelaunter FranziskanerWIE GOTT WILL!

P. Paschal Gradl (1890-1971) kam als Weltpriester in den Orden. Da er also schon wer war, meinte er wohl, man ist auch im Kloster erst wer, wenn man ein Amt bekleidet. So war er nach einer Sitzung der Provinzleitung neugierig, ob er eine besondere Aufgabe erhalten hatte. Nach besagter Sitzung rief ihn P. Ludwig Raber an: "Ich habe eine Neuigkeit für dich." P. Paschal erwiderte: "Ich sage immer, wie Gott will!" Darauf P. Ludwig: "Ist recht, du bist nämlich nichts geworden."

SCHUTZENGEL

Für P. Berard Antl (1895-1983) musste immer alles schnell gehen. Gern spielte er Tarock - schneller als er dachte. Wenn ein Mitspieler länger überlegte, sagte er gleich: "Sag was! Tu was!" Kurz vor seinem Tod fand man ihn in seinem Zimmer, auf dem Boden liegend. P. Engelbert meinte: "Siehst, der Schutzengel hat uns geschickt." P. Berard darauf trocken: "Der hätt´euch auch früher schicken können!"

(2-02-2012 / P. Wolfgang Frühwirth / red.)

 

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