300 Jahre Kalvarienberg

Maria Lanzendorf in Niederösterreich steht heuer ganz im Zeichen seines Kalvarienberges. Das Wahrzeichen des Ortes erstrahlt nach einer gelungenen Restaurierung in neuem Glanz.

"Nicht ohne göttliche Eingebung," so berichtet jedenfalls die Chronik des Klosters von Maria Lanzendorf, gab Pater Franziskus Caccia den Auftrag zum Bau des Kalvarienberges.
Mit der Planung betraute der Franziskanerprovinzial seinen Mitbruder Felix Niering, der später auch den Kalvarienberg in Eisenstadt errichten sollte. Kaiser Leopold legte 1699 den Grundstein. 1701 wurde der künstlich angelegte Berg mit seinen Kapellen eingeweiht.

Gelungene Restaurierung
Drei Jahrhunderte lang erinnert der Kalvarienberg in Maria Lanzendorf mittlerweile an die Stationen des Leidens Jesu in Jerusalem. Heuer abgeschlossen wurden die zweijährigen Restaurierungen am arg in Mitleidenschaft gezogenen Sakralbau. Die Gesamtkosten betrugen ATS 4,6. Um die Renovierung besonders verdient gemacht hat sich die Initiative "Rettet den Kalvarienberg". In seinem 300. Jubiläumsjahr erstrahlt der Kalvarienberg somit in neuem Glanz.

Festprogramm
Groß gefeiert wird am 9. September 2001. Pater Dr. Franz Lackner, Franziskanerprovinzial, zelebriert den Festgottesdienst. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hält die Festansprache. Das Oratorium des heiligen Philip Neri, Seelsorger in Maria Lanzendorf, freut sich auf den Festtag und lädt herzlich ein.
(Siegfried Peherstorfer 07-2001)

Fenster schliessen