Aktuelles

Bruder Karl M. Schnepps wurde am 7. Dezember in der Franziskanerkirche Graz zum Diakon geweiht.
 
Pfarrer Stanislaw Kosciolek zieht dem Neugeweihten die Diakonstola an (Fotos: Emmanuel-Maria Fitz)"Durch diese Weihe wirst Du auch in die Sandalen des heiligen Franziskus hineingestellt", sagte der emeritierte Bischof, Egon Kapellari, als er am Vorabend des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria unseren Mitbruder Karl Maria Schnepps zum Diakon weihte.
 
Predigt
In seiner Homilie in der Grazer Franziskanerkirche zog Bischof Kapellari einen roten Faden von unserem Ordensgründer, dem heiligen Franziskus, zum neugeweihten Diakon: Ambrogio Lorenzettis Fresko in der Franziskusbasilika von Assisi zeige den Ordensgründer im prächtigen Gewand eines Diakons. Demgegenüber stünden die ärmlichen Textilien, die als Reliquien verehrt würden: ein abgenütztes Ordenskleid und eine schlichte Albe. Kapellari folgerte daraus: "Franziskus wollte, dass die Liturgie schön sei, und er bleibt so ein Korrektiv auch gegen manche heutige Verwahrlosung von Gestalt und Sprache der Liturgie."
 
Biografie
P. Karl Maria Schnepps ist 29 Jahre alt und stammt aus Maisbirbaum in Niederösterreich (Bezirk Korneuburg). Auf den Namen Martin getauft, trat er 2009 in den Franziskanerorden ein und nahm den Ordensnamen Karl Maria an. Nach dem Noviziatsjahr in Brixen (Südtirol) studierte er in Graz Theologie und Religionspädagogik. Er absolvierte ein Auslandsjahr im Heiligen Land, feierte im September 2015 die Feierliche Profess und legte 2017 an der Karl-Franzens-Universität seine Diplomarbeit "Mehr als nur 30 Silberlinge" vor, in der er die Bedeutung alttestamentlicher Texte für das Neue Testament untersuchte.
 
Diakon
Mit Provinzialminister P. Oliver Ruggenthaler und Junioratsmagister P. Willibald Hopfgartner und dem Maisbirbaumer Pfarrer Stanislaw Kosciolek feierte Bischof Kapellari die heilige Messe, der P. Karl Maria als neu geweihter Diakon erstmals assistierte.

Bischof Egon Kapellari gratuliert Neo-Diakon Karl M. Schnepps

Wir gratulieren herzlich und wünschen Gottes Segen!

(11-12-2017 / Br. Moritz Windegger / red.) 

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